Freitag, 22. März 2019

Kundenstimmen zum „Lehrer-Retter“


Aus technischen Gründen wird unsere Website gerade neu aufgebaut. Dabei werden wir auch die Texte kürzen. Wegen der nötigen Aktualisierungen verlegen wir die Rubrik „Kundenstimmen“ zu meinen Büchern (über einen Link) nun in die entsprechenden Blogs.

Was mich sehr erstaunt hat: Im Gegensatz zu meinem Tangobuch sind es ausschließlich lobende Anmerkungen!

„Das Buch ist einfach genial! Unglaublich unterhaltsam, witzig und gleichzeitig todernst. Sie haben vollkommen Recht mit ihren Ansichten! (…) Danke für das Buch! Für den Mut, die Wahrheit schwarz auf weiß niederzuschreiben!" [Leserin aus Oberbayern]

"Ich habe meinem Mann vor einiger Zeit Ihren Lehrerretter zum Geburtstag geschenkt und erst vor kurzem erneut selber gelesen (wir sind beide Lehrer an bayerischen Gymnasien) – eine echte Bereicherung. Vieles von dem, was Sie schreiben, spricht mir aus dem Herzen und ist auch Bestandteil meines Arbeitsalltags. Mein Lieblingssatz dieses Lesedurchgangs ist (sinngemäß) ‚Ich bin nicht dazu ausgebildet, Fehlverhalten zu therapieren, sondern es zu unterbinden.‘“ [Kollegin aus Niederbayern]

„Seit mehr als 25 Jahren schlage ich mich genau mit den Problemen herum, die hier teils humoristisch, größtenteils aber durchaus ernst beschrieben werden. Die Tipps, die Kollege Riedl gibt, sind wirklich sinnvoll und hilfreich. Ich muss gestehen, dass ich aufgrund dieser Lektüre bereits einiges verändern und verbessern konnte. Vor allem bestätigt mir seither jeder Schulalltag die Richtigkeit der vielen kleinen Beobachtungen, die der Autor in seinem Text verarbeitet hat. Dieses Buch sollte an Lehrerseminaren zur Pflichtlektüre werden. Aber dann müssten Schulräte, Kultusbeamte, Rektoren und Kollegen ihr eigenes Tun gründlich überdenken. Bei vielen Vertretern dieser Berufsgruppen stellt sich allerdings die Frage, mit welchem Körperteil sie dies bewerkstelligen sollten. Vielen Dank, Herr Riedl!“ [Rezension bei Amazon]

"Ich habe Ihr Buch mit großem Interesse gelesen. Es macht alle möglichen Lehrergesundheitsprogramme überflüssig – die beste Medizin für Burnout-Gefährdete; deshalb sollte es in keiner Pädagogenheimbibliothek respektive -hausapotheke fehlen! Ihre Tipps lenken den Blick wieder auf die tatsächlich nötigen und wirklich effektiven Mittel für die Unterrichtspraxis und die Lehrer-Alltagsbewältigung." [Kollege aus Oberbayern]

„Freu mich schon auf Ihr Buch und bedanke mich für die prompte Bearbeitung." [Leser aus der Oberpfalz]

"Vielen Dank für Deinen Lehrerretter. Ich amüsiere mich sehr!" [Kollege aus Oberbayern]

"Es ist sehr schade, dass ich das Buch nicht schon vor 40 Jahren lesen konnte. Es ist ein ausgezeichneter Helfer besonders für Anfänger, die mit allem möglichen Schrott beladen werden, der für den Unterrichtsalltag überhaupt nicht taugt. (…) Jedenfalls hatte ich richtig Lust, den Schuldienst noch mal von vorne zu beginnen und Deine Tipps auszuprobieren." [Kollegin aus Niedersachsen]

„Der vielleicht schönste Satz aus den ersten Seiten des Buches: ‚Nichts wissen, aber alles können.‘ Das bringt die aktuelle Kompetenzideologie schön auf den Punkt." [Blogbeitrag aus dem Internet]

„Das scheint ja ein rattenscharfes, hochintelligentes Buch zu sein… " [Kundin aus Nordrhein-Westfalen]

„Danke, hat sich gelohnt!" [Leserin aus Schwaben]

„Wenn ich Gerhards Talent besäße, hätte ich Zeile für Zeile genauso geschrieben!" [Kollege aus Oberbayern]

„Ich kann Ihnen schon mal die begeisterte Rückmeldung meines Vaters übermitteln: (…) Obwohl er auch nicht mehr aktiv im Schuldienst ist und an einer anderen Schulart unterrichtet hat, fühlt er sich sehr angesprochen, bestätigt  und bestens unterhalten. Also, absolut positives Feedback für Sie…“ [Kollegin aus Oberbayern]

„Schon die Leseprobe hat mich begeistert und überzeugt! Dieser bissige Humor – einfach toll! Das verlangt nach mehr!" [Kundin aus Oberbayern]

„… durch Zufall bin ich auf Ihr Buch gestoßen. Ich habe mich köstlich amüsiert und stimme in allen Einzelheiten zu. Ich selbst bin Schulleiter (…) und habe all Ihre Erfahrungen selbst erlebt. (…) Ich werde Ihr Buch im Lehrerzimmer weiterempfehlen. Eigentlich müsste es zur Pflichtlektüre für alle Lehramtsanwärter werden." [Kollege aus Mittelfranken]

„Einfach super! Absolut zutreffende Aussagen, hervorragend formuliert und auf den Punkt gebracht. Ich bin begeistert und kann das Buch nur weiter empfehlen." [Rezension bei „Amazon“]

„Mit Freude stelle ich fest, dass es noch Kollegen gibt, die zum Zaubern, Tango-Tanzen und Bücher-Schreiben sich Zeit nehmen! (…) Ich werde dann für Dein Buch Reklame machen…" [Kollege aus Oberbayern]

„…kaufe ich gerne ein Exemplar mit Widmung – es hilft sicher gegen den nächsten Heulkrampf, wie ich Dich kenne!"[Kollegin aus Oberbayern]

„…vielen Dank für das Buch und die tolle Widmung. Ich habe es mit wahnsinnig großer Begeisterung gelesen!" [ehemaliger Schüler]

„Ich hab ja schon einen ‚Lehrer-Retter‘ bestellt und hab ihn mit Freude und einigem Schmunzeln gelesen. Nun würde ich gerne noch ein Exemplar bestellen…" [Kollege aus Oberbayern]

„Die Lektüre des „bitterbösen Lehrer-Retters“ bereitet mir höchstes Vergnügen. Ich freue mich also sehr, dass ich das Buch (…) gekauft habe." [Kundin aus Sachsen]

„Habe bisher die Einleitung gelesen (statt der Korrektur einer Grundkursklausur) – es wirkt!" [Kollegin aus Rheinland-Pfalz]

„Er (der Lehrer-Retter) sollte zur Pflichtlektüre besonders für angehende Jungkollegen werden!" [Kollegin aus Oberbayern]

„Schon vorgewarnt, manchmal bereits gewusst, aber doch überrascht hört der Nicht-Lehrer, welche Missstände sich im Schulbetrieb breit gemacht haben. Erfrischend und launig beschreibt Gerhard Riedl in seinem Buch ‚Der bitterböse Lehrerretter‘, wie sich seine Kollegen mit diesen erschwerten Umständen plagen und bietet gute, einfache Rezepte an, um sich die Lust am Beruf zu bewahren und um die maßlosen Forderungen durch Schüler, Eltern und Vorgesetzte zurückzuschrauben. Hilfreich sind auch seine Empfehlungen, gerade für junge Kollegen, sich im Schulalltag zu behaupten." [Rezension auf „Amazon"]

„Vielen Dank für das Buch. Es ist die erwartete satirisch-geistreiche Literatur, die sehr amüsant zu lesen ist. Das Vergnügen wird natürlich noch größer, wenn man den Autor kennt.“ [ehemaliger Kollege aus Oberbayern]

Weiterhin kann man das Buch zum Preis von 22,90 € porto- und versandkostenfrei auch bei mir bestellen: mamuta-kg(at)web.de

 

Montag, 18. Februar 2019

Hole Propaganda auf unterster Niveastufe


Auf das Thema kam ich eher zufällig, als ich mich mit dem höchst geliebten „Gender-Sprech“ beschäftigte. Unter anderem stieß ich dabei auf ein Buch von Birgit Kelle: „Gender Gaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.“

Ich werde das Werk wohl demnächst einmal rezensieren – nach den Leseproben erscheint es mir witzig und flott geschrieben. Aber darum geht es hier nicht.

Vorerst dient es mir einfach als Beispiel für ein Druckerzeugnis, in welchem ein Autor bestimmte Ideen, welche von „Mainstream“ oder gar „Political Correctness“ eher entfernt liegen, überzeugt vertritt. Noch schlimmer: Seine Thesen mit Ironie oder gar Satire würzt (und da weiß ich, wovon ich spreche…) – völlig egal, ob er dabei über Tango, „Gender Mainstreaming“, Verschwörungstheoretiker oder Impfgegner schreibt. Die angesprochene Fraktion muss nur genügend ideologisiert sein. 

Das Resultat fällt dann bei „Amazon“ stets zweigipfelig aus: Neben einer großen Zahl sehr guter Bewertungen (5 Punkte) finden sich ziemlich viele äußerst schlechte (1 Stern), dazwischen ist wenig.

So auch beim Werk von Birgit Kelle: Von den 130 Kundenrezensionen erbringen 68 Prozent die Höchstwertung, 24 Prozent die schlechteste, dazwischen (2, 3 und 4 Sterne) liegen schlappe 8 Prozent.

Ich habe mir nun die 31 Verrisse einzeln angesehen: Offenbar existiert inzwischen – völlig unabhängig vom Thema – eine Liste stets ähnlicher Textbausteine, welche die Negativ-Werter abzuarbeiten haben.

Daher meine Tipps zum Bücher-Niedermachen (bei den Zitaten habe ich Verstöße gegen Rechtschreibregeln sowie Ausdrucksschwächen gekennzeichnet):

·         Ja nicht unter wahrem Namen schreiben!

Bei den untersuchten 31 Negativ-Urteilen kommen lediglich drei Eigennamen vor, die real sein könnten (überprüfen kann man das freilich kaum). Erstaunlich, da die Schreiber meist mit einer höchst überzeugten Attitüde auftreten, die eigene Identität aber doch lieber für sich behalten möchten…
Bei den 5 Sterne-Besprechungen sind immerhin 31 von 89 Texten namentlich gekennzeichnet, also ein gut dreifacher Anteil!

·         Sei originell!

…oder jedenfalls das, was du dafür hältst! So findet sich stets die Pflichtformulierung:

„Schade, dass man nicht 0 Sterne geben kann.

Auf den Gag ist sicher vorher noch keiner gekommen – also sei der Erste! Und es klingt ja auch so wahnsinnig fachmännisch-dezidiert…

·         Betone, das Buch nicht zu Ende gelesen oder erst gar nicht angefangen zu haben!

„Ich konnte dieses Schwachsinn nicht bis zu Ende lesen!“

„Der mehr als schwache Auftriff von Frau Kelle bei 'Hart aber Fair' im Februar 2015 läßt mich an ihrer Kompetenz (nur weiblich sein bedeutet nicht automatisch, das man Kompetent ist) zweifeln und rettet mich davor, Geld für ihr Buch auszugeben. Denn mehr als oberflächliche Plattitüden kann man wohl nicht erwarten.

Merke: Der wahre Experte erkennt Quatsch schon von weitem, eine nähere Beschäftigung erübrigt sich daher – außer, dass man eine Rezension verfasst...

·         Streuen Sie (insbesondere bei positiven Passagen) Zweifel an der Autorenschaft!

„Die wenigen witzigen Absätze, sind nach Abgleich mit ihrer eher unsicheren Rhetorik bei ihren Auftritten, wohl nicht ihrer eigenen Feder geschuldet.

Unterschiedliche Begabungen im schriftlichen bzw. mündlichen Ausdruck sind nebensächlich. Schließlich passt das bei Ihnen ja auch zusammen!

·         Wittern Sie Beleidigungen, Diffamierungen oder Schlimmeres!

Wichtig: Der soziale Troll von heute ist dauerbeleidigt und hackt seinen Hass ins Internet!

„Aber letztlich fand ich in diesem Buch nur einen rhetorisch geschickt aneinandergereihten Polemikbausatz, der oft auch die Grenze zur Beleidigung überschreitet.

„Frau Kelle ist respektlos gegenüber anderen Meinungen, sie äußert sich extrem verächtlich auf wirklich unterster Niveastufe über alles, was ihr nicht passt, wird ausfällig + beleidigend - ich finde es peinlich, so ein Buch zu veröffentlichen.“

„Die Hetze von Frau Kelle nervt, und aus welcher Ecke sie hervorbellfert, ist offensichtlich...“

Am besten gleich die Pressefreiheit abschaffen:

„Dieses Buch gehört verboten, und dieser Frau sollte man keine Plattform mehr geben!

„Traurig - mit billiger polemischer Hetze will sie die Welle des Hasses fördern als auch dieses Thema finanziell ausschlachten!

Ja, apropos…

·         Werfen Sie missliebigen Autoren stets vor, sie (und der Verlag) wollten ja nur Geld verdienen!

Dieses Buch ist absolute Geldverschwendung!

was konservative Männer hören wollen, ist auch ein Weg, Geld zu verdienen.

„Und dann so einen Schund auch noch ohne gewinnbringend zu Papier bringen. Es gibt wirklich Leute, die haben überhaupt keine Hemmungen.

Fazit: Solche Schreiberlinge sollten wenigstens nicht noch die Frechheit haben, für ihre Arbeit bezahlt werden zu wollen! (Dies gilt natürlich nicht für die Fußball-Profis Ihres Lieblingsvereins, welchen man selbst vergoldete Steaks gönnt!)

·         Warum sich mit dem Inhalt des Buches beschäftigen, wenn die Person des Autors viel mehr hergibt?

Interessant, dass eine Frau, die lange Zeit jeglichen beruflichen Ehrgeiz hat vermissen lassen, nun berufstätigen Frauen erklärt, dass es im Job keine gläsernen Decken gäbe und seltenst sexuelle Anmachen. Selbst jetzt- da sie von Zuhause aus und als Frau eines Medienmannes schreibt-…“

Eben: Leistet nix, soll doch froh sein, wenn ihr Gatte sie ernährt!

„Ich würde der Kelle doch empfehlen, zurück nach Rumänien zu gehen, und ihre begeisterten Anhänger gleich mit dazu.

Ja, eben, Rumänien, Pfaffenhofen, Klein-Pöseldorf… halt dorthin, wo der Pfeffer wächst!

Entscheidender Bestandteil jedes Verrisses ist jedoch das, was wir intern „Klaus Wendel-Modul“ nennen:

·         Ist doch klar: Der Autor versteht gar nix von seinem Sachgebiet!

Doch ich bin schockiert, wie die Autorin ihre Unwissenheit zu verkleiden versucht und Tatsachen nach ihrer Laune verdreht, damit sie glaubwürdiger erscheint …“

diese Buch ist oberflächlicher Polemischer Mist, Frau Kelle scheint die verwendeten Begriffe wie Gender Mainstreaming oder Gleichstellung nicht einmal verstanden zu haben. Lieber treibt sie eine Sau durchs Dorf, befeiert von den ewig gestrigen Claqueren.

„Das Buch ist also sehr redundant (…) und enhält leider absolut keine fundierten, verallgemeinbaren Aussagen oder stichhaltige Argumente.

·         Ganz wichtig: Ihre eigenen Formulierungen sollten zeigen, dass Sie über ein sicheres Sprachvermögen verfügen und daher überhaupt in der Lage sind, ein Druckwerk sinnentnehmend zu lesen!

Erschreckendes Buch. Ich sehe, wie Menschen, die sich nicht mit dem Thema befestigen, das tatsächlich glauben können.

absoluter mist, wer sich auch nur ein kurzes bisschen mit dem thema auseinandersetzt, merkt schnell, welch hole propaganda hinter diesem buch und anderen dieser art steckt, um fakten herumzureden, ändert sie nun einmal nicht!

„In ihrem Buch verfasst Birgit Kelle sehr gut, wie sie den öffentlichen Kampf gegen Sexismus versteht, und es mangelt ihr nicht an Klischees und absurden Argumenten, ihre Homophobie als christlichen Wert zu fröhnen.

·         Schließlich eine dringende Warnung: Gehen Sie nicht zu genau auf inhaltliche Aspekte ein; wer Tatsachen anspricht, macht sich angreifbar!

Ach ja: Natürlich ist mir klar, dass auf mich bei solchen Blogbeiträgen ebenfalls ein Textbaustein wartet: die „Oberlehrer-Schelte“. Inzwischen bin ich jedoch überzeugt: Bei Verwendern dieses Klischees haben meine Kollegen den Fehler gemacht, diesen Zeitgenossen schon frühzeitig zu offenbaren, dass sie Dödel seien, welche sich chronisch überschätzten.

Und was man ihnen nicht vergibt: Sie hatten recht…  

Lassen wir lieber der Autorin Birgit Kelle das Schlusswort:



Quellen:

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